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Exchange 2007: Servicepack 3 veröffentlicht

Microsoft hat gestern das Servicepack 3 für Exchange 2007 veröffentlicht. Mit diesem Servicepack werden jetzt auch die Betriebssysteme Windows Server 2008 R2 und Windows 7 (für die Verwaltungstools) unterstützt.

Das Serviepack beinhaltet auch ein Schemaupdate für bestimmte Unified Messaging Attribute.

Links:

BlackBerry: Remotezugriff auf Dateien

Nachdem mich ein Kollege heute mit großen Augen angesehen hat, als ich vom BlackBerry aus eine Datei per E-Mail verschickt habe, die auf meinem Desktop-Rechner zu Hause abgelegt war, fühle ich mich genötigt diesem Thema einen Beitrag zu widmen :-)

Ich habe ein wenig recherchiert und hier die wichtigsten Informationen zum Thema Remotezugriff auf Dateien im Firmennetzwerk zusammengetragen

Voraussetzung

  • BlackBerry Enterprise Server 5.x und
  • ein Gerät mit Firmware 5.x.
  • MDS Connection Service ist aktiviert und gestartet

Werden Zugriffe protokolliert?

Ja die Zugriffe werden vom BlackBerry Enterprise Server im Log MDAT protokolliert. Je nach Einstellung werden Dateizugriffe zusätzlich auf dem System protokolliert, auf das zugegriffen wird.

Authentifizierung und Berechtigungen

Für den Zugriff muss man sich mit seinen Windows Anmeldedaten authentifizieren. Entsprechend erhält man nur Zugriff auf Dateien und Verzeichnisse, für die das verwendete Windows Account berechtigt ist

Deaktivierung per IT-Richtlinie

Ab BlackBerry Enterprise Server 5.0.2 lässt sich das Durchsuchen von freigegebenen Remote-Ordnern per IT-Richtlinie deaktivieren. Der entsprechende Punkt “Suche in freigegebenen Remote-Ordnern deaktivieren” befindet sich im Menü “Sicherheit” der IT-Richtlinie.

Und wie funktioniert der Zugriff?

Am Gerät selbst drückt man von der Startseite ausgehend die Menütaste und wählt dann “Anwendungen” aus. Darin befindet sich der Dateibrowser. Weiter lesen BlackBerry: Remotezugriff auf Dateien

Update Rollup 4 für Exchange 2010

Da ich ja schon das Beta des Servicepack 1 für Exchange 2010 verwende, hätte ich es beinahe verschlafen: Microsoft hat das Update Rollup 4 für Exchange 2010 veröffentlicht.

Das Update kann bei Microsoft heruntergeladen werden. Die Verteilung über Windows Update (WSUS) ist in 2 Wochen vorgesehen.

Links:

BlackBerry Desktop Manager 5.0: Suche nach aktueller Gerätesoftware verhindern

Beim Starten des BlackBerry Desktop Managers prüft dieser, ob für das per USB verbundene BlackBerry Device eine aktuellere Gerätesoftware auf dem PC installiert ist. Dies kann als störend empfunden werden, weil sich der Start der Anwendung dadurch etwas verzögert.

Mit folgenden Schritten kann die automatische Suche nach aktueller Gerätesoftware beim Starten des Desktop Managers deaktiviert werden:

  1. Windows Registry öffnen und zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Research In Motion\BlackBerry Auto Update navigieren
  2. Den Eintrag EnableAutomaticChecking per Doppelklick bearbeiten
  3. Den Wert 1 durch den Wert 0 ersetzen
  4. Den BlackBerry Desktop Manager neu starten

Quelle: BlackBerry BTSC KB21657

Danke @Sugarman Treacle für den Hinweis

Exchange 2010 SP1: Aufbewahrungsrichtlinien über Exchange Veraltungskonsole

Mit Exchange 2010 führte Microsoft das Messaging Records Management ein. Hierbei können sogenannte Aufbewahrungsrichtlinientags (Retention tags) in Aufbewahrungsrichtlinien zusammengefasst werden, die wiederum Postfächern zugeordnet werden können. Der Anwender hat dann die Möglichkeit einzelnen Elementen oder Ordnern Tags wie zuzuweisen. Durch solche Tags können beispielsweise alle Elemente, die älter als 2 Jahre sind automatisch ins Archivpostfach verschoben werden (mehr Infos unter: http://www.roland-ehle.de/archives/876).

Mit dem Servicepack 1 hat Microsoft die Möglichkeit eingeführt, die Aufbewahrungsrichtlinien über die grafische Oberfläche der Exchange Verwaltungskonsole zu verwalten. Vermutlich erhofft man sich dadurch eine größere Akzeptanz.

In folgendem Beispiel werde ich eine Aufbewahrungsrichtlinie anlegen, die lediglich einen Tag enthält, der dafür sorgen soll, dass die Systemmeldungen, die ich erhalte, automatisch nach 14 Tagen gelöscht werden.

  1. Anlegen des Aufbewahrungsrichtlinientags (was für ein Wort)
    Nach dem Öffnen der Exchange Verwaltungskonsole findet man unter Organisationskonfiguration, Postfach den Reiter “Aufbewahrungsrichtlinientags”. Dort sind die vorgefertigten Tags bereits enthalten.Groß ist des Meisters Kraft, wenn er mit der rechten schafft: Ein Rechtsklick auf eine leere Stelle fördert das Kontextmenü zutage, hier bitte “Neues Aufbewahrungsrichtlinientag” auswählen

    Die Auswahl von “Persönliche Ordner” hat zur Folge, dass dieser Tag dem Anwender in Outlook als Wahloption zur Verfügung steht und nicht als Standardtag festgelegt wird. Weiter lesen Exchange 2010 SP1: Aufbewahrungsrichtlinien über Exchange Veraltungskonsole

Outlook: Regeln werden nicht ausgeführt

Wieder ein Fall aus der täglichen Praxis in einer Microsoft Exchange Server 2003 / Outlook 2003 Umgebung.

Problembeschreibung:

Eine vom Anwender erstellte Posteingangsregel, mit deren Hilfe E-Mails eines bestimmten Absenders automatisch in einen Unterordner des Postfachs verschoben werden sollten, funktionierte nicht. Die E-Mails verblieben im Posteingang.

Analyseverlauf:

Zunächst wurde mit dem Anwender die Regel überprüft, weil hier häufig fehlerhafte Einstellungen Probleme verursachen können. Die Einstellungen waren jedoch in Ordnung.

Im zweiten Schritt wurden die Regeln in eine Datei exportiert und anschließend durch Starten von Outlook mit dem Parameter /CleanRules vollständig gelöscht. Nach manuellem Erstellen einer Regel mit identischen Einstellungen, wie die ursprüngliche Regel, verlief ein abschließender Test negativ, das Problem blieb hartnäckig bestehen. Weiter lesen Outlook: Regeln werden nicht ausgeführt

Microsoft Exchange: Tools für den Administrator

Neben den Standard Exchange Administrationswerkzeugen, wie die Verwaltungskonsole oder die Verwaltungsshell, gibt es einige Tools, die für einen Exchange Administrator unverzichtbar sind.

MFCMapi

MFCMapi ist ein Editor, der dazu verwendet werden kann, die Rohdaten in einem Postfach einzusehen und ggf. zu ändern, um Probleme zu beheben. Die Verwendung von MFCMapi setzt ein installiertes und konfiguriertes Outlook voraus das Vorhandensein des MAPI Subsystems voraus. Die 64 Bit Version setzt voraus, dass Outlook 2010 in der 64 Bit Variante installiert ist.

Eine Anwendungsmöglichkeit für MFCMapi ist die Rücksicherung von einzelnen Elementen aus einem Postfach in der Recovery Storage Group (Datenbank für die Wiederherstellung) direkt in das aktive Postfach des Anwenders (dazu mehr in einem weiteren Beitrag). Weiter lesen Microsoft Exchange: Tools für den Administrator

BlackBerry: Mysterium PIN entschlüsselt

Was ist die PIN bei BlackBerry Smartphones?
Unter PIN versteht man zum einen die eindeutige und weltweit einmalige 8-stellige Zahlen-Buchstaben-Kombination, die jedem Gerät ab Werk zugewiesen wird.

Hinweis: Der Buchstabe O wird bei der PIN nicht verwendet.

Zum anderen versteht man unter PIN eine Direktnachricht

Wie finde ich die PIN meines BlackBerry Smartphones heraus?

Drückt man die Tastenkombination ALT + SHIFT + H am BlackBerry wird die Statusinformation des Geräts angezeigt. Darunter befindet sich dann auch die PIN.Alternativ kann man sich die Statusinformationen auch über folgenden Weg, vom Startbildschirm ausgehend anzeigen lassen:

Menütaste, Optionen, Status

Weiter lesen BlackBerry: Mysterium PIN entschlüsselt

BlackBerry: Gerät-zu-Gerät-Kommunikation

Jedes BlackBerry Smartphone hat eine eindeutige, einmalige PIN, die aus einer 8-stellingen Zahlen-Buchstaben-Kombination besteht. Kennt man die PIN des Geräts eines andern BlackBerry Users, kann man diesem eine Mitteilung direkt auf das Gerät senden.

Die sogenannten Peer-To-Peer Nachrichten werden unter Umgehung der Enterprise Messaging Umgebung übertragen und werden auch nicht in das Postfach synchronisiert. Das folgende Bild zeigt die Kommunikationswege.

Übertragung von Direktnachrichten

Übertragung von Direktnachrichten

Weiter lesen BlackBerry: Gerät-zu-Gerät-Kommunikation

Vergleich BlackBerry Pushtechnologie mit Microsoft Mobile Access

Die folgende Tabelle zeigt die technischen Unterschiede zwischen der BlackBerry Pushtechnologie und Microsoft Mobile Access (ActiveSync aka Pushmail). Die Angaben beziehen sich auf eine Enterprise Messaging Umgebung mit Microsoft Exchange Server.

FeatureBlackBerryMicrosoft Mobile Access
Übertragung von E-MailsEchte PushtechnologieEigentlich Pulltechnologie (Gerät muss sich zuerst beim Server melden)
Verbindung / FirewallVon innen initiierte bi-direktionale VerbindungVon außen initiierte bi-direktionale Verbindung
MobilfunkvertragZusätzliche Vertragsoption erforderlich (BlackBerry Solution)keine zusätzliche Vertragsoption erforderlich
GerätesicherheitHohe Sicherheit durch umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten über IT-RichtlinienSicherheit kann nur bedingt durch IT-Richtlinien erhöht werden
SynchronsierungInitiative geht vom BlackBerry Enterprise Server ausInitiative geht vom Gerät aus
VerschlüsselungInhaltsverschlüsselung auf dem Transportweg (AES, Triple DES oder beides)Verbindungsverschlüsselung (Verbindung zwischen Gerät und Server wird per Zertifikat gesichert)
SpeicherbedarfWenig Speicherbedarf auf dem Gerät, da von jeder E-Mail zunächst nur 2 Kilobyte übertragen werdenRelativ hoher Speicherbedarf auf dem Gerät
DateianhängeDateianhänge müssen für die Weiterleitung einer E-Mail mit Anhang nicht auf das Gerät heruntergeladen werdenDateianhänge müssen für die Weiterleitung einer E-Mail mit Anhang auf das Gerät heruntergeladen werden
* Kein Download der Anhänge auf das Gerät bei WM 6.5 mit Exchange 2007
Zugriff auf Intranetseiten / IntranetanwendungenZugriff wird über den BlackBerry Enterprise Server unterstütztKein Zugriff möglich
*Wird von Exchange 2007 unterstützt
Gerät-zu-Gerät-KommunikationDirekte Kommunikation über die PINKeine direkte Kommunikation möglich

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