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Angriffe gegen SSH und Gegenmaßnahmen

Wer einen Server mit Linux betreibt, der aus dem Internet erreichbar ist, kennt sicherlich die Problematik, dass andere versuchen, sich Zugang zu verschaffen, indem sie den SSH-Daemon mit einer Dictionary-Attacke angreifen. Dabei wird versucht, das Passwort gängiger User anhand eines Dictionary-Files zu erraten, und so das System zu kompromitieren.

Solche Attacken werden meistens nicht manuell, sondern von Programmen ausgeführt. Um Angriffe zu verhindern können folgende Gegenmaßnahmen verwendet werden. Weiter lesen Angriffe gegen SSH und Gegenmaßnahmen

Exchange 2007: Neue unbeschränkte Verteilerliste anlegen

Im Kreise der Kollegen habe ich heute über die Einschränkung neu angelegter Verteilerlisten diskutiert. Neue Verteilerlisten haben in Exchange 2007 standardmäßig die Einschränkung, dass sie von extern nicht erreichbar sind, siehe http://www.roland-ehle.de/archives/589. Mein Kollege Carsten hatte die simple, wie geniale Frage dazu: “Kannst Du das Ergebnis des Befehls new-DistributionGroup nicht direkt an set-DistributionGroup übergeben?”. Yes we can!

  1. Neue Verteilerliste anlegen
    new-DistributionGroup -Name "Testdl" -SamAccountName "Testdl" -type Distribution

    Als Ergebnis erhält man folgende Ausgabe und die Verteilerliste kann von extern nicht erreicht werden:

    Ergebnis new-DistributionGroup

    Ergebnis new-DistributionGroup

  2. Neue unbeschränkte Verteilerliste anlegen
    new-DistributionGroup -Name "Testdl" -SamAccountName "Testdl" -type Distribution | set-DistributionGroup -RequireSenderAuthenticationEnabled $false

Von Pferdehintern und Spaceshuttle

Was hat ein Pferdehintern mit dem Spaceshuttle zu tun? Überhaupt nichts, dachte ich zumindest bis vor kurzem, bis ich den nachfolgenden Bericht unter http://www.scheissprojekt.de/spezifikationen.html gefunden habe.

Dazu fällt mir die immer wieder gerne verwendete Ausrede “Das haben wir schon immer so gemacht” ein.

[...]

Spurbreite

Die Spurbreite von Eisenbahnen in den USA und in Kanada (der Abstand zwischen den Gleisen) ist 4 Fuß 8.5 Zoll. [Dies ist auch der Spurabstand hierzulande mit 1435 mm.] Das ist eine außerordentlich krumme Zahl. Weiter lesen Von Pferdehintern und Spaceshuttle

ASCII Art

In Zeiten wo Animierte Gifs, Flash-Animationen und Videos in Webseiten eingebunden werden, mag das zwar ein wenig altmodisch erscheinen, aber es hat was: ASCII Art.

Meiner Meinung nach ist der Betreiber der Website http://www.blinkenlights.nl ein absoluter Könner, was ASCII Animationen angeht. Auf der Seite ist unter anderem eine Starwars Animation in ASCII verlinkt. Diese Animation kann per Telnet aufgerufen werden, bzw. direkt von der Website über ein Java-Applet. Weiter lesen ASCII Art

Fundstücke

Auf der Seite http://www.german-bash.org/ finden sich allerlei lustige Fragmente aus IRC Chats. Ich hab mal ein wenig gestöbert und hier meine Lieblingszitate zusammengestellt:

14.08.2005 21:18 | Quakenet [x]
Jedes Betriebssystem hat sein Maskottchen: MacOS den Apfel, BSD den Daemonen, Linux den Pinguin, Windows die allgemeinen Schutzverletzungen.

11.10.2005 09:43 [x]
die wollen mir trojaner unterjubeln? wie soll so ein holz konstrukt durch die dsl leitung passen? und was wollen die griechen auf meinem rechner?! Weiter lesen Fundstücke

SSH ohne Passwort

Weil ich immer wieder selbst danach suche (das Alter :-) ) und auch schon öfter danach gefragt wurde, hier eine Anleitung für den Serverzugriff per SSH ohne Kennworteingabe:

1. Linux
Folgende Befehle ausführen:
ssh-keygen -t rsa
cat ~/.ssh/*.pub | ssh user@remote-system ‘cat>>.ssh/authorized_keys’ Weiter lesen SSH ohne Passwort

Wer surft so spät durch Nacht und Netze?

Frei nach Goethe, habe ich den folgenden Text gefunden. (Quelle: Forum bei www.tuerkei-hotline.de, User: herzjen).

Anmerkung für diejenigen, die es nicht kennen: Das Original-Gedicht stammt von Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) und heißt “Erlkönig”. Nachzulesen unter: http://ingeb.org/Lieder/werreite.html

Wer surft so spät durch Nacht und Netze?
Es ist der User in wilder Hetze!
Er hält sein Windows fest im Arm,
und auch dem Modem ist schon warm. Weiter lesen Wer surft so spät durch Nacht und Netze?

Vista und Authentifizierung an Samba 2.x/3.x

Die Authentifizierung aus Vista gegen Samba 3.x funktioniert ohne Anpassung der Einstellungen problemlos. Gegen Samba 2.x funktioniert die Authentifizierung hingegen nicht ohne Anpassung.  Die meisten Netzwerkspeicher Geräte (z.B. Buffalo Linkstation/Buffalo Terrastation) verwenden Samba 2.x für die Zusammenarbeit mit Windows-Rechnern.

In Windows-Netzwerken wird zur Authentifizierung nie das Passwort selbst übertragen, weder verschlüsselt noch im Klartext, sondern eine so genannte verschlüsselte Response als Antwort auf eine vom Server gesendete Challenge. Im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen sieht die Standardeinstellung bei Windows Vista ausschliesslich die Verwendung von NTLMv2 zur Authentifizierung vor. Diese Standardeinstellung ist zwar in reinen Windows-Netzen kein Problem, setzt man allerdings Samba als File-Server ein, so steht erst ab Version 3.0 NTLMv2-Support zur Verfügung.

Um sich mit Windows Vista erfolgreich an einem Samba-Fileserver, der Samba 2.x verwendet, zu authentifizieren müssen folgende Anpassungen vorgenommen werden:

  1. Vista Ultimate / Vista Business
    - Auf Start, dann “Ausführen” klicken bzw. die Tastenkombination Windowstaste+R verwenden
    - Im Eingabefeld secpol.msc eingeben
    - Unter “Lokale Richtlinien”, “Sicherheitsoptionen” Doppelklick auf “Netzwerksicherheit: LAN Manager-Authentifizierungsebene”
    - Den Wert von “nur NTLMv2 Antworten senden” ändern auf “&LM- und NTLM-Antworten senden (NTLMv2-Sitzungssicherheit verwenden, wenn ausgehandelt)”
  2. Vista Home Basic und Vista Home Premium
    - In der Registry den Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Contro l\Lsa” suchen
    - Den Wert für LmCompatibilityLevel von “3″ auf “1″ ändern

Hintergrundinformationen zu NTLMv2: http://www.heise.de/security/artikel/40744/3

Exchange 2007: Verteilergruppen von extern nicht erreichbar

Unter Exchange 2007 sind neu angelegte Verteilerlisten standardmäßig von extern nicht erreichbar, weil die Option “Authentifizierung aller Absender anfordern” in den Einstellungen “Einschränkungen für die Nachrichtenübermittlung” aktiviert ist. Dabei ist es unerheblich, ob die Verteilergruppe grafisch über die Exchange Verwaltungskonsole oder mit dem Powershell Befehl new-DistributionGroup angelegt wurde.

Einschränkungen für die Nachrichtenübermittlung

Einschränkungen für die Nachrichtenübermittlung

In den meisten Umgebungen müssen Verteiler auch von extern erreichbar sein. Mit dem Powershell Befehl set-DistributionGroup ist die Anforderung einfach zu lösen.

Eine einzelne Verteilerliste wird mit folgendem Befehl für den Empfang von E-Mails von außerhalb der Organisation mit folgendem Befehl aktiviert:

set-DistributionGroup -identity "Testdl" -RequireSenderAuthenticationEnabled $false

Will man alle bestehenden Verteilerlisten in einem Befehl bearbeiten, geht das selbstverständlich auch:

Get-DistributionGroup | set-DistributionGroup -RequireSenderAuthenticationEnabled $false

Quelle: http://technet.microsoft.com/de-de/library/bb124955.aspx

BlackBerry: Weitere versteckte Menüs und Shortcuts

Dank meinem netten Kollegen Jörg, kann ich hier noch über ein paar versteckte Menüs und Shortcuts für die BlackBerry Geräte berichten:

  1. Enterpriseaktivierung
    ALT + CNFG – zeigt erweiterte Optionen der Enterpriseaktivierung
  2. Adressbuch
    ALT + VALD – überprüft die Datenstruktur und bereinigt Fehler
    ALT + RBLD – erzwingt eine Neustrukturierung
  3. Browser
    ALT + RBVS – Zeigt den Quellcode der Seite
  4. Kalender
    ALT + VIEW in einem geöffneten Kalendereintrag – zeigt erweitere Informationen inklusive der Message ID anOptionen Menü des Kalenders
    RSET – löscht und lädt den Kalender vom BES neu
    RCFG – zeigt die BES Konfiguration
    SCFG – sendet die Device Konfiguration
    DCFG – lädt die CICAL Konfiguration
    SRSL – zeigt den Report der Erinnerungsfunktion an
  5. Messaging
    ALT + VIEW in einer geöffneten Nachricht – zeigt die Message ID für BES Log Troubleshooting
  6. Home Screen
    ALT + rechte SHIFT + DEL – Warmstart des BlackBerry
    ALT + LGLG – zeigt die Gerätelogs
  7. Datum und Uhrzeit
    LOLO – Zeigt die Netzwerk/UTC Zeit an

Weitere Shortcuts habe ich schon unter http://www.roland-ehle.de/archives/207 und http://www.roland-ehle.de/archives/231 veröffentlicht.

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