Erstellt von Roland am 8. März 2010
Wenn man Exchange 2010 mit allen Rollen installiert und die Standardeinstellungen nicht ändert, läuft man Gefahr, auf einer Realtime Blacklist (RBL) zu landen. Grund ist die Tatsache, dass der Hub-/Transportdienst von Exchange 2010 ohne zusätzliche Konfiguration keine Antispam-Mechanismen enthält.
Beispielsweise werden E-Mails an nicht existierende Adressen zunächst vom einliefernden Server angenommen, ein Non-Delivery-Report (NDR) wird erst später vom Exchange 2010 Server generiert. Dadurch können sogenannte Backscatter ausgelöst werden, die von einigen RBLs, z.B. UCEProtect, ausgewertet werden und zur Eintragung des Servers in die Blacklist führen können. Ein E-Mail-Server sollte nur E-Mails für existierende E-Mail-Adressen akzeptieren. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 6. März 2010
Für Exchange 2010 wurde gestern das zweite Update Rollup veröffentlicht. Neben anderen Fehlern werden mit dem Update auch Fehler beim IMAP Zugriff auf Postfächer beseitigt. Wie schon das Update Rollup 1 ist auch das aktuelle Update nur als englische Version verfügbar. Die Sprache bezieht sich allerdings nur auf die Sprache des Update-Pakets und nicht des Exchange Servers. Wer die deutsche Version von Exchange 2010 installiert hat, kann das Update Rollup ebenfalls anwenden.
Links:
Exchange Team: http://msexchangeteam.com/archive/2010/03/05/454155.aspx
Microsoft KB Artikel und Download: http://support.microsoft.com/kb/979611
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Erstellt von Roland am 4. März 2010
Nach Konfiguration meines BES 5.0.1 für die Verwendung des Exchange Web Service (EWS) traten Probleme mit der Synchronisierung auf.
Symptom: Kalendereinträge werden nur vom Postfach zum Gerät synchronisiert und nicht umgekehrt
Im Logfile des Calender Helpers (Servername_CALH_01_Datum) wurde ich bei meiner Analyse des Problems schließlich fündig:
–
<html><head><title>Object moved</title></head><body>
<h2>Object moved to <a href=”%2fEWS%2flogin.aspx%3fReturnUrl%3d%252fEWS%252fExchange.asmx”>here</a>.</h2>
</body></html>
–.
Ursache: Für EWS war die Formularbasierte Authentifizierung aktiviert
Lösung: Die Formularbasierte Authentifizierung muss für das EWS Verzeichnis über den IIS-Manager deaktiviert werden. Meine Einstellung sieht wie folgt aus:

Nach Änderung dieser Einstellung müssen die BlackBerry Dienste neu gestartet werden (ich habe dazu einfach den BES gebootet). Während der Dauer des Problems wurden Änderungen, die am Kalender auf den Geräten durchgeführt wurden nicht erfolgreich zum Postfach synchronisiert. Dies wird nach Behebung der Ursache nicht automatisch nachgeholt. Um einen sogenannten Slow Sync, d.h. den Abgleich der Geräte mit dem jeweiligen Postfach zu erzwingen muss wie folgt vorgegangen werden:
- Im Kalender die Optionen aufrufen
- Kalender “Desktop” auswählen
- Synchronisierung von “Ja” auf “Nein” umstellen und speichern
- Einen Kalendereintrag auf dem Gerät hinzufügen oder ändern
- Die Synchronisierung wieder von “Nein” auf “Ja” zurückstellen
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Erstellt von Roland am 15. Februar 2010
Im letzten Artikel hatte ich ja berichtet, dass PFDAVAdmin unter Exchange 2010 nicht mehr verwendet werden kann. Dafür gibt es 2 Gründe: Zum einen unterstützt Exchange 2010 kein WebDAV mehr, zum anderen fehlt das virtuelle Verzeichnis “ExAdmin”, das von PFDAVAdmin verwendet wird, unter Exchange 2010.
Das Exchange Team hat als Ersatz für PFDAVAdmin das Tool ExFolders veröffentlicht. Das Tool hat im Vergleich zu PFDAVAdmin einige neue Funktionen:
- Import von Ordnereigenschaften (Mit PFDAVAdmin ist nur ein Export möglich)
- Unterstützung für die neuen Berechtigungen für Frei-/Gebuchtzeiten unter Exchange 2007 und Outlook 2007
- Gleichzeitige Verbindung zu mehreren Mailbox Stores – ideal für Batchjobs
ExFolders kann nur auf einem Exchange 2010 Server ausgeführt werden. Das Ausführen auf einem Client mit installierten Verwaltungstools ist nicht mehr möglich. ExFolders unterstützt Exchange 2007 und Exchange 2010, muss aber in jedem Fall auf einem Exchange 2010 Server gestartet werden.
Nach dem Download des Zip-Archivs (siehe Links) und dem Entpacken müssen noch 2 Dinge vor dem ersten Aufruf erledigt werden:
- Da das Programm nicht signiert ist, muss die im Archiv enthaltene Regdatei importiert werden, oder sn -Vr ausgeführt werden (Siehe dazu auch die Readme Datei)
- ExFolders.exe in das Unterverzeichnis “Bin” (bei mir wäre das C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\Bin) der Exchange 2010 Installation kopieren. Das Programm darf nur aus diesem Ordner ausgeführt werden. Bei Start aus einem anderen Verzeichnis stürzt das Programm ab. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 13. Februar 2010
Die BlackBerry Themen sind in letzter Zeit hier etwas zu kurz gekommen. Deshalb habe ich mich heute damit beschäftigt, meinen BES 5.0.1 für die Verwendung des Exchange Web Service (EWS) umzustellen.
Was ist Exchange Web Service? Durch Verwendung des Exchange Web Service ist es ab Exchange Server 2007 möglich, auf Postfachinhalte zuzugreifen, ohne MAPI zu verwenden. Speziell beim Einsatz von BlackBerry Enterprise Servern kann dies dazu beitragen Probleme zu vermeiden, die durch verschiedene Mapi-Versionen auf dem BES und dem Exchange Server entstehen können.
Ab Version 5.0.1 kann der BlackBerry Enterprise Server für den Postfachzugriff den Exchange Web Service verwenden. Die Verwendung der mapi32.dll und cdo.dll wird dadurch obsolet.
Umgebung
Meine Testumgebung besteht aus einem Exchange Server 2010 und dem BlackBerry Enterprise Server 5.0.1 mit installiertem MR1. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 11. Februar 2010
Mit der in Windows Server 2008 R2 integrierten Windows Server-Sicherung können auch die Exchange 2010 Datenbanken gesichert werden. Allerdings müssen ein paar Punkte dabei beachtet werden.
Beim Einrichten des Backups, wird automatisch die Vollsicherung ausgewählt. Dadurch werden zwar auch die Exchange Datenbanken gesichert, jedoch werden die Logdateien abschließend nicht gelöscht und unter “Letzte vollständige Sicherung” wird bei den Datenbanken nichts angezeigt. Damit bei einer Vollsicherung auch die Logdateien gelöscht werden muss das Backup wie folgt eingerichtet werden:

Bei Konfigurationstyp muss “Benutzerdefiniert” ausgewählt werden.

Die zu sichernden Elemente nach Wunsch hinzufügen. Wichtig: hier muss das Laufwerk, auf dem die Exchange Datenbanken gespeichert sind enthalten sein.
Anschließend den Button “Erweiterte Einstellungen” anklicken und

hier “Vollständige VSS-Sicherung” auswählen.
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Erstellt von Roland am 11. Februar 2010
Der bei Microsoft Technet für Exchange 2010 aufgeführte Befehl, um alle nicht verbundenen Postfächer anzuzeigen ist falsch, bzw. funktioniert nicht. Führt man den Befehl Get-MailboxStatistics | Where {$_.DisconnectDate -ne $null} aus, wird man aufgefordert einen Wert für den Parameter Identity einzugeben.
Ursache: Für den Befehl get-mailboxstatistics muss einer der folgenden Parameter angegeben werden: -server mailboxserver, -database “Mailbox Database”, -identity “Mailbox”
Lösung:
Mit folgendem Befehl können alle getrennten Postfächer auf dem Mailbox-Server E2K10 angezeigt werden:
Get-MailboxStatistics -server E2K10 | Where {$_.DisconnectDate -ne $null}
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Erstellt von Roland am 11. Februar 2010
Mein Exchange 2010 Server hat sich hartnäckig geweigert, ein getrenntes Postfach zu löschen. Der Aufruf des entsprechenden Powershell-Befehls hatte eine Fehlermeldung zur Folge, wonach kein Postfach mit der GUID gefunden werden kann.
Remove-Mailbox : The mailbox identified by ‘GUID’ does not exist in the Exchange mailbox database
Erfolg hatte ich erst mit folgender Vorgehensweise:
1. Schritt
GUID der Mailbox herausfinden
get-mailboxstatistics -database "Mailbox Database 123456778" | Where{ $_.DisconnectDate -ne $null } | fl dis*,leg*,Ident*
2. Schritt
Erneute Abfrage mit GUID aus Schritt 1
$test=get-mailboxstatistics -database "Mailbox Database 123456778" | Where{ $_.DisconnectDate -ne $null -and ($_.Identity -like 'GUID') }
3. Schritt
Löschen der Mailbox
Remove-mailbox -database $test.database -storemailboxidentity $test.mailboxguid
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Erstellt von Roland am 31. Januar 2010
Exchange 2012 steht vor der Tür, da kommt schon mal der Wunsch auf, Exchange 2010 zu deinstallieren.
Scherz beiseite, bei der Deinstallation eines Exchange 2010 Server aus der Organisation müssen einige Dinge beachtet werden. Die nachstehenden Punkte beziehen sich auf die Deinstallation, wenn noch weitere Exchange 2010 Server vorhanden sind.
- Öffentliche Ordner
Eigentlich nichts neues mehr, aber dennoch der Hinweis, dass für öffentliche Ordner, die in der Public Folder Datenbank auf dem zu deinstallierenden Server gespeichert sind ein Replikat auf einem der anderen Server angelegt werden muss. Anschließend muss das Replikat auf dem ursprünglichen Server entfernt werden. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 29. Januar 2010
Dass der Umzug eines Postfachs bei Exchange 2010 etwas anders läuft als bisher, war ja bereits bekannt. Die Prozedur habe ich gerade mit meinem Postfach ausgeführt und war ziemlich begeistert:
- Während der kompetten Dauer des Mailbox move kann der Anwender sein Postfach verwenden. Er kann E-Mails versenden, eingehende E-Mails werden zugestellt.
- Wird der Umzug über die grafische Oberfläche angestossen, hat der Administrator während der ganzen Zeit den Überblick über den Fortschritt in der Verwaltungskonsole.

- Nach Abschluss des Umzugs erhält der Anwender eine Meldung und wird aufgefordert Outlook neu zu starten.

Alles in allem läuft ein Mailbox move unter Exchange 2010 für den Anwender beinahe unbemerkt. Eine Verzögerung bei der Mailzustellung konnte ich nicht feststellen.
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