Erstellt von Roland am 4. März 2010
Nach Konfiguration meines BES 5.0.1 für die Verwendung des Exchange Web Service (EWS) traten Probleme mit der Synchronisierung auf.
Symptom: Kalendereinträge werden nur vom Postfach zum Gerät synchronisiert und nicht umgekehrt
Im Logfile des Calender Helpers (Servername_CALH_01_Datum) wurde ich bei meiner Analyse des Problems schließlich fündig:
–
<html><head><title>Object moved</title></head><body>
<h2>Object moved to <a href=”%2fEWS%2flogin.aspx%3fReturnUrl%3d%252fEWS%252fExchange.asmx”>here</a>.</h2>
</body></html>
–.
Ursache: Für EWS war die Formularbasierte Authentifizierung aktiviert
Lösung: Die Formularbasierte Authentifizierung muss für das EWS Verzeichnis über den IIS-Manager deaktiviert werden. Meine Einstellung sieht wie folgt aus:

Nach Änderung dieser Einstellung müssen die BlackBerry Dienste neu gestartet werden (ich habe dazu einfach den BES gebootet). Während der Dauer des Problems wurden Änderungen, die am Kalender auf den Geräten durchgeführt wurden nicht erfolgreich zum Postfach synchronisiert. Dies wird nach Behebung der Ursache nicht automatisch nachgeholt. Um einen sogenannten Slow Sync, d.h. den Abgleich der Geräte mit dem jeweiligen Postfach zu erzwingen muss wie folgt vorgegangen werden:
- Im Kalender die Optionen aufrufen
- Kalender “Desktop” auswählen
- Synchronisierung von “Ja” auf “Nein” umstellen und speichern
- Einen Kalendereintrag auf dem Gerät hinzufügen oder ändern
- Die Synchronisierung wieder von “Nein” auf “Ja” zurückstellen
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Erstellt von Roland am 15. Februar 2010
Im letzten Artikel hatte ich ja berichtet, dass PFDAVAdmin unter Exchange 2010 nicht mehr verwendet werden kann. Dafür gibt es 2 Gründe: Zum einen unterstützt Exchange 2010 kein WebDAV mehr, zum anderen fehlt das virtuelle Verzeichnis “ExAdmin”, das von PFDAVAdmin verwendet wird, unter Exchange 2010.
Das Exchange Team hat als Ersatz für PFDAVAdmin das Tool ExFolders veröffentlicht. Das Tool hat im Vergleich zu PFDAVAdmin einige neue Funktionen:
- Import von Ordnereigenschaften (Mit PFDAVAdmin ist nur ein Export möglich)
- Unterstützung für die neuen Berechtigungen für Frei-/Gebuchtzeiten unter Exchange 2007 und Outlook 2007
- Gleichzeitige Verbindung zu mehreren Mailbox Stores – ideal für Batchjobs
ExFolders kann nur auf einem Exchange 2010 Server ausgeführt werden. Das Ausführen auf einem Client mit installierten Verwaltungstools ist nicht mehr möglich. ExFolders unterstützt Exchange 2007 und Exchange 2010, muss aber in jedem Fall auf einem Exchange 2010 Server gestartet werden.
Nach dem Download des Zip-Archivs (siehe Links) und dem Entpacken müssen noch 2 Dinge vor dem ersten Aufruf erledigt werden:
- Da das Programm nicht signiert ist, muss die im Archiv enthaltene Regdatei importiert werden, oder sn -Vr ausgeführt werden (Siehe dazu auch die Readme Datei)
- ExFolders.exe in das Unterverzeichnis “Bin” (bei mir wäre das C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\Bin) der Exchange 2010 Installation kopieren. Das Programm darf nur aus diesem Ordner ausgeführt werden. Bei Start aus einem anderen Verzeichnis stürzt das Programm ab. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 15. Februar 2010
Mal wieder aus dem richtigen Leben gegriffen: Aufgrund einer Anfrage musste ich in einer Exchange Server 2007 Umgebung die Anzahl und Größe aller öffentlichen Ordner feststellen.
Dank dem kostenlosen Tool PFDAVAmin von Microsoft ist dies kein Problem. PFDAVAdmin sollte jeder Exchange Administrator kennen, weil damit einige Aufgaben erledigt werden können. Beispielsweise ist es möglich die Berechtigungen eines Ordners auf alle darunterliegenden Ordner und Elemente zu vererben. Dies kann auch für die Vererbung von Berechtigungen in Postfächern verwendet werden.
Link: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=635BE792-D8AD-49E3-ADA4-E2422C0AB424&displaylang=en. Der Download kommt als selbstextrahierendes Archiv.
Systemvoraussetzungen: Windows 2000 Server; Windows Server 2003; Windows Vista; Windows XP. Für die Ausführung wird das .NET Framework 1.1 benötigt. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 13. Februar 2010
Die BlackBerry Themen sind in letzter Zeit hier etwas zu kurz gekommen. Deshalb habe ich mich heute damit beschäftigt, meinen BES 5.0.1 für die Verwendung des Exchange Web Service (EWS) umzustellen.
Was ist Exchange Web Service? Durch Verwendung des Exchange Web Service ist es ab Exchange Server 2007 möglich, auf Postfachinhalte zuzugreifen, ohne MAPI zu verwenden. Speziell beim Einsatz von BlackBerry Enterprise Servern kann dies dazu beitragen Probleme zu vermeiden, die durch verschiedene Mapi-Versionen auf dem BES und dem Exchange Server entstehen können.
Ab Version 5.0.1 kann der BlackBerry Enterprise Server für den Postfachzugriff den Exchange Web Service verwenden. Die Verwendung der mapi32.dll und cdo.dll wird dadurch obsolet.
Umgebung
Meine Testumgebung besteht aus einem Exchange Server 2010 und dem BlackBerry Enterprise Server 5.0.1 mit installiertem MR1. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 22. Januar 2010
Daran musste ich mich heute selbst erinnern, nach entsprechendem Hinweis von Frank: Mit der Installation von Exchange 2007 bzw. Exchange 2010 wird im Startmenü eine Programmgruppe angelegt, die neben der Exchange Verwaltungskonsole und der Exchange Verwaltungsshell auch einen Link zu “Exchange Help”, der Online-Dokumentation, enthält.
Eigentlich ist es ganz einfach: In der Online-Dokumentation findet man Antworten auf alle Fragen, die sich im Zusammenhang mit Exchange ergeben können. Also: Lesen bildet
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Erstellt von Roland am 11. Januar 2010
Unter Exchange 2003 war es erforderlich, aus dem Kontextmenü nach Rechtsklick auf eine Datenbank im Systemmanger den Befehl “Run Cleanup Agent” auszuwählen, um getrennte Postfächer sehen zu können.
Vor kurzem erhielt ich einen Anruf, weil ein Postfach nach Anwendung des Befehls disable-mailbox nicht als Getrenntes Postfach in der Exchange 2007 Verwaltungskonsole angezeigt wurde.
Hier hilft folgender Powershell Befehl:
clean-MailboxDatabase "Databasename"
Mehr zum Thema getrennte Postfächer: http://www.roland-ehle.de/archives/574
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Erstellt von Roland am 19. November 2009
Mein Exchange 2007 Server muss einem Exchange 2010 weichen. Da ich nur einen Server habe und ein Inplace-Upgrade auf Exchange 2010 nicht unterstützt wird, stellte sich die Frage, nach einer sinnvollen Datensicherung des Postfachinhalts.
Die Lösung ist der Powershell Befehl Export-Mailbox. Mit dem Befehl kann der Inhalt eines Postfachs entweder in ein anderes Postfach, oder in eine PST-Datei exportiert werden. Unter Exchange 2003 musste für den Export einer Mailbox das Microsoft Tool Exmerge verwendet werden. Beim Export werden auch die Inhalte des Dumpsters, also die gelöschten Elemente exportiert. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 17. November 2009
Wieder eine nette Aufgabe aus der Praxis. Wegen des Wechsels einiger Mitarbeiter in eine andere Firma innerhalb des Konzerns haben diese Mitarbeiter einen neuen Mailaccount erhalten. Für den bisherigen Mailaccount sollte für die Dauer von 4 Wochen eine Abwesenheitsnotiz geschaltet werden, die die Absender auf die neue E-Mail-Adresse hinweist. Bei 87 betroffenen Mitarbeitern, lohnte es sich, über eine Scriptlösung nachzudenken. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 7. November 2009
Die Anzahl der Elemente in einzelnen Ordnern und die Größe der Ordner innerhalb eines Postfachs können Auswirkungen auf die Performance beim Zugriff haben. Bei der Untersuchung von Performanceproblemen sollte dieser Punkt nicht vernachlässigt werden.
Exchange 2007 bietet in der Exchange-Verwaltungsshell das Commandlet get-MailboxfolderStatistics, mit dem man die Anzahl der Elemente und die Ordnergröße ausgeben kann. Die Größenangaben sind jedoch in Byte, was die Ausgabe ein wenig unübersichtlich macht. Das folgende Script fordert zur Eingabe eines Benutzernamens auf und gibt dann die Statistik aus, wobei die Größen in Kilobyte umgerechnet werden. Weiterlesen »
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Erstellt von Roland am 6. November 2009
Aus meiner heutigen Powershell-Session mit meinem Kollegen Carsten ist ein Script als Funktion get-permissions entstanden, mit dem man die Postfächer ausgeben kann, auf die ein einzugebender User die Berechtigung “Vollzugriff” (fullaccess) bzw. “Senden Als” (SendAs) hat. Es werden beide Rechte für alle Postfächer in der Organisation geprüft. Bei größeren Umgebungen kann ein Durchlauf etwas dauern.
Das Script fordert nach dem Aufruf zur Eingabe des Logon-Namens des Users auf, für den die Berechtigungen geprüft werden sollen. Die Ausgabe des Ergebnisses erfolgt sowohl in die Shell, als auch in die Datei c:\logonname.txt (Punkte im Logonnamen werden durch Bindestriche ersetzt). Bei Fragen zum Script könnt Ihr Euch gerne an mich wenden. Weiterlesen »
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