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Geheimschrift

Vor kurzem fand ich in meiner Post ein Schreiben des Bahncardservice. Abgesehen vom Bahnlogo, den Absender- und Empfängerangaben war nur noch ein weißer Text auf blauem Grund zu erkennen:

Erst ins Licht halten, dann im Dunkeln lesen

Liebe Frau Marchl, liebe Mitarbeiter/Innen der Marketingabteilung der Bahn: die Zeiten, in denen ich mich mit Geheimtinte, unsichtbarer Schrift und ähnlichen Dingen aus “Yps mit Gimmick” beschäftigt habe sind vorbei. Prima, dass Ihr neben Eurer Arbeit noch Zeit für solche Dinge findet. Eure Botschaft war auch nach Befolgen der Anleitung nicht zu erkennen, weil die Schrift nur sehr schwach fluoriszierte. Nur die eingescannte Version lässt sich entziffern. Ich erkenne zwar an, dass hier wohl jemand von Euch nostalgische Anwandlungen hatte, aber der Schuß ging nach hinten los.

Bei Werbebotschaften habe ich einfach keine Lust dazu, mir Mühe beim Entschlüsseln zu geben. Wenn Ihr also eine Werbung erfolgreich bei mir platzieren wollt, spart bitte nicht mit der Tinte, so dass die Botschaft mit normalen Mitteln gelesen werden kann. Die Auswahl der Sprache überlasse ich Euch: Deutsch, Englisch, Französisch oder Schwäbisch :-)

Werbung der Bahn

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2 comments to Geheimschrift

  • admin

    Ne, nicht verklagen, sondern eine Rechnung einschicken, für die Zeit, die man sinnlos mit dem Teil verschwendet hat….

  • schnied

    am besten gleich verklagen, da das zeugs mit sicherheit nicht gesund ist. ich seh schon die schlagzeilen: “gesundheitsschaeden durch werbung”…. mal ganz abgesehen von den hirnschaeden, die man ohnehin schon bekommt.

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