So, nach einigen Dingen, die einem so im Leben begegnen können, hatte ich den Blog hier ziemlich vernachlässigt. Jetzt versuche ich ihn wiederzubeleben. Es gibt einige interessante Themen im Bereich Exchange, BlackBerry und Scripting
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Gelegentlich möchte man beim Versand von E-Mails die E-Mail-Adresse einer Verteilerliste, eines Gruppenpostfachs oder eines öffentlichen Ordners als Absenderadresse verwenden. Entsprechende Berechtigungen vorausgesetzt (“Senden Als” oder “Senden im Auftrag”) kann dies in Outlook problemlos bewerkstelligt werden, weil hier im E-Mail-Formular das “Von” Feld eingeblendet werden kann und man dort die entsprechende Absenderadresse einfach einträgt. In Outlook Web Access von Exchange 2007 gibt es keine Möglichkeit, das “Von” Feld zu verwenden. Durch das Öffnen eines anderen Postfachs hat man die Möglichkeit E-Mails aus diesem Postfach zu versenden. Ein Senden im Namen einer Verteilerliste oder eines öffentlichen Ordners ist nicht möglich. Exchange 2010 bietet in den OWA Einstellungen die Option “Absender immer anzeigen” (siehe Screenshot). Allerdings können keine S/Mime signierte bzw. verschlüsselte E-Mails über Outlook Web App versendet werden, wenn diese Einstellung aktiviert ist. Mit einem kostenpflichtigen Third-Party-Tool “ChooseFrom” kann OWA von Exchange 2007 um die fehlende Funktion erweitert werden.
Wie beschrieben gibt es zwischen Exchange 2007 und Exchange 2010 unter anderem den Unterschied, dass in Exchange 2010 mehrere Verwalter auf Verteilergruppen eingetragen werden können. Aus diesem Grund kann der hier veröffentlichte Code nicht für Exchange 2007 verwendet werden. Mit dem folgenden Powershell Code werden die Verteilernamen und die Namen des eingetragenen Verwalters ausgegeben, wenn die erforderlichen Active Directory Berechtigungen Read Property und Write Property auf “Member” fehlen:
Im Artikel über Verwalter von Verteilergruppen habe ich berichtet, dass man in der Exchange 2010 Verwaltungskonsole zwar einen Verwalter eintragen kann, dieser dadurch aber nicht die Berechtigungen erhält, die Gruppe über das Outlook Adressbuch zu bearbeiten, sprich Mitglieder hinzuzufügen bzw. zu entfernen. Mit dieser Erkenntnis wäre es interessant zu wissen, bei welchen Verteilern der eingetragene Manager nicht über die erforderlichen Bearbeitungsrechte verfügt, um ggf. die Berechtigungen nachzutragen. Der folgende Powershell Code gibt jeweils eine Zeile mit dem Namen des Verteilers und dem Distinguished Name des eingetragenen Verwalters aus, wenn die Active Directory Berechtigungen ReadProperty und WriteProperty auf die Eigenschaft Member nicht gesetzt sind. Es werden alle Verteiler geprüft. Der Code kann unter Exchange 2007 nicht verwendet werden, da hier noch einiges anders ist. Für Exchange 2007 werde ich das entsprechende Script separat veröffentlichen.
Hinweise: Die mehrfachenAbfragen get-adpermission sind leider erforderlich, da sonst das Abfrageergebnis nicht verarbeitet werden kann. Das Script wurde in einer Umgebung mit Exchange 2010 SP1 (Beta) erfolgreich getestet. Wer Fehler findet, bitte in den Kommentaren melden. Danke. Zusätzlich zu den hier veröffentlichten Möglichkeiten, einen BlackBerry auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, besteht auch noch die Möglichkeit den AppLoader für diese Aufgabe zu verwenden. Der AppLoader ist Bestandteil des BlackBerry Desktop Managers und wird unter anderem für Firmware Updates und die Installation von zusätzlicher Software verwendet. Um ein BlackBerry Smartphone auf Werkseinstellungen zurückzusetzen geht man wie folgt vor:
Quelle: RIM Knowledgebase Alles wie gehabt?Administratoren, die es gewohnt sind, die Verwaltung einer Exchange Organisation über grafische Oberflächen durchzuführen, müssen beim Einsatz von Exchange 2007 bzw. Exchange 2010 in einigen Bereichen umdenken. Zu den alltäglichen Aufgaben gehört das Festlegen eines Verwalters für Verteilergruppen, dem dadurch zumeist auch die Berechtigungen zugewiesen werden sollen, Mitglieder hinzuzufügen, bzw. wieder zu entfernen. In Exchange 2003 Umgebungen hat man diese Aufgabe gewöhnlich in der Active Directory Benutzer und Computer Verwaltungskonsole (ADUC) ausgeführt. Wer dies in Exchange 2007 und Exchange 2010 Umgebungen beibehält, braucht nicht umzudenken. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass es hier um zwei verschiedene Dinge geht:
Weder über die Exchange 2007 Verwaltungskonsole, noch über die Verwaltungskonsole für Exchange 2010 können die Berechtigungen Read Member bzw. Write Member vergeben werden! Weiter lesen Exchange: Verwalter von Verteilergruppen Offenbar kommt das Problem häufiger vor, dass auf dem BlackBerry Smartphone der Eintrag für die Enterprise-Aktivierung nicht angezeigt wird. Dies kann verschiedene Ursachen haben:
Mögliche Maßnahmen:
Wenn diese Maßnahmen nicht geholfen haben, sollte man sich davonüberzeugen, dass die Host Routing Table nicht leer ist und das Gerät ggf. nochmals neu starten (Akku entnehmen!). Wenn alles nicht hilft, sollte man zum Telefonhörer greifen, den Mobilfunk Provider seines Vertrauens anrufen und prüfen lassen, ob das Gerät als Prosumer Gerät gelistet ist. Bei Heise.de wurde heute bereits darauf hingewiesen: Derzeit sind E-Mails unterwegs, die vermeintlich von Wikipedia stammen und in denen der Empfänger dazu aufgefordert wird, seinen Wikipedia Account durch Aufruf einer Internetadresse zu verifizieren. Wie im Beitrag zum Datenschutz dargestellt, wird hierbei die Methode angewendet, das Ziel von Links in den E-Mails durch ”falsche” Linktexte zu verschleiern und so den Empfänger in die Irre zu führen. Ein einfacher Blick in die Adresszeile des Browsers genügt, um eine solche Täuschung zu erkenne, oder eben eine Sicherheitssoftware, die Links dieser Art entsprechend kennzeichnet. Die folgende Kombination an Suchbegriffen habe ich in meinen Logs gefunden: “outlook blackberry empfangszeit wird verändert”. Deshalb habe ich mich zu diesem Beitrag entschlossen. Die Angaben beziehen sich auf eine Enterprise Umgebung mit Exchange. In der Nachrichtenübersicht in Outlook und auf den BlackBerry Smartphones wird Datum und Uhrzeit der E-Mails angezeigt. Aber worauf bezieht sich die Zeitangabe? OutlookOutlook zeigt in der Nachrichtenübersicht das Datum und die Uhrzeit an, wann die E-Mail dem Empfängerpostfach zugestellt wurde. Beim Öffnen der E-Mail sieht man in der Kopfzeile die Zeitangabe des Versands der E-Mail. Man kann hier also feststellen, wie lange die E-Mail unterwegs war, bis sie dem Postfach zugestellt wurde. Bei dieser Zeitangabe wird die Zeitzoneneinstellung des Mailservers des Absenders ebenfalls berücksichtigt und automatisch in die Zeitzone umgerechnet, die auf dem Client aktiviert ist. Wenn also die Zeitzoneneinstellung des Mailservers des Absenders nicht stimmt, können sich hier Diskrepanzen ergeben. Gleiches gilt, wenn Datum und Uhrzeit auf dem Absenderserver falsch eingestellt sind. Bei dem in den obigen Screenshots dargestellten Beispiel war die E-Mail also 10 Minuten unterwegs, bis sie meinem Postfach zugestellt wurde. BlackBerryDie Datun-/Zeitangabe, die in der Nachrichtenübersicht auf dem BlackBerry angezeigt wird, entspricht der Zeit, zu der die E-Mail auf das Smartphone zugestellt wurde. Im gezeigten Screenshot war das Gerät des Empfängers zwischen 19:42 und 19:54 nicht erreichbar. Hier gilt ebenfalls, dass beim Öffnen der E-Mail Datum und Uhrzeit des Versands angezeigt werden. FazitTreten bei der Zustellung einer E-Mail Verzögerungen auf, können diese durch Vergleich der Absendezeit und Empfangszeit identifiziert werden. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass sich eine zeitliche Differenz auch durch fehlerhafte Zeitzoneneinstellungen bzw. fehlerhafte Zeiteinstellungen des Absenderservers ergeben kann. Die zeitliche Differenz zwischen Zustellung im Postfach und Zustellung auf dem BlackBerry Smartphone kann folgende Ursachen haben:
Mit dem Servicepack 2 für den BlackBerry Enterprise Server 5, das demnächst erscheinen wird, ist es möglich, Single Sign-On (SSO) für die Anmeldung am Administration Service und am Webdesktop zu verwenden. Single Sign-On ermöglicht die Verwendung von Diensten, für die eine eigene Authentifizierung erforderlich ist, ohne zusätzliche Authentifizierung, sobald man in der Active Directory Domain angemeldet ist. Dies wird über das Kerberos Ticket erreicht. Die folgende Anleitung zeigt die Schritte, die für die Aktivierung von Single Sign-On für den BlackBerry Enterprise Server 5.0.2 erforderlich sind. In der Anleitung werden folgende Namen für Accounts bzw. Computer verwendet, die durch die passenden Namen der eigenen Umgebung entsprechend ersetzt werden müssen:
Registrierung der Kerberos-DienstprinzipalnamenDie vom BlackBerry Enterprise Server Administration Service verwendeten Kerberos-Dienstprinzipalnamen müssen im Active Directory registriert werden (siehe auch: http://technet.microsoft.com/de-de/library/ms178119.aspx). Dazu in einer DOS Shell auf dem Domain Controller nacheinander folgende Befehle eingeben:
Aktivierung der Delegierung für den besadmin AccountFür den Dienstaccount besadmin muss anschließend die Delegierung aktiviert werden. Dazu in den Eigenschaften des Accounts unter dem Reiter “Delegierung” die Option “Benutzer bei Delegierungen aller Dienste vertrauen (nur Kerberos)” aktivieren. Aktivierung von Single Sign-On im BlackBerry Administration ServiceZur Aktivierung von Single Sign-On für den BlackBerry Administration Service und BlackBerry Webdesktop wie folgt vorgehen:
Nach einem Neustart des BlackBerry Administration Service ist Single Sign-On aktiv, wenn man den Administration Service mit dem Internet Explorer aufruft. |
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